Vorwort

Unsere Internetpräsenz ist nicht die Umsetzung eines Hochglanzprospektes. Wo viel geschrieben und möglichst nichts gesagt wird.

Aufmachung und Inhalte haben eher den Anspruch an typische Arbeitsunterlagen für eine Besprechung. Die Themen werden soweit ausgeführt, dass die inhaltliche Basis für eine Besprechung geliefert wird. Mit dem Ziel, zu einer gemeinsam getragenen Haltung und Handlungsentscheidung am Ende eines Themenstranges zu kommen. 


Das sind jedoch noch keine vollumfängliche Ausführungen zu einem Thema.


Wobei "vollumfänglich" immer nur ein Versuch sein kann, sich einem Thema zu nähern, ohne den Anspruch, die letzte Deutungshoheit damit zu verkünden.

 

Auf der Homepage wird nicht bei jeder Bezeichnung einer Person gleichzeitig die weibliche und männliche Form verwendet, solange dies im konkreten Kontext in Bezug auf das Geschlecht irrelevant ist. 
Wenn geschlechtsneutrale Formulierungen möglich sind bei gleicher Aussage und Verständlichkeit, werden diese verwendet.


Würde die hohe Politik dieses Thema als so bedeutend ansehen, gäbe es im Lebensalltag keine geschlechtsspezifische Diskriminierung. Statt für echte Gleichberechtigung zu sorgen, wird auf eine sprachliche Differenzierung geachtet, auch wenn die damit ausgedrückte Gleichheit nicht der Lebensrealität entspricht. 

 

Mit dem hohen Aufwand für diese politische Korrektheit kommen letztlich fast schon unverständliche Sätze zusammen wie:
Der Präsident der Oberfinanzdirektion oder die Präsidentin der Oberfinanzdirektion und der stellvertretende Präsident der Oberfinanzdirektion oder die stellvertretende Präsidentin der Oberfinanzdirektion ...

Was soll solch ein Aufwand ?

Wem nützen solche Satzungetüme ?

Der Gleichstellung im Einkommen ?

Der Gleichberechtigung im Allgemeinen ? - Wohl kaum !

 

Selbstverständlich ist es jeder Person selbst überlassen, im eigenen sprachlichen Ausdruck einen expliziten Ausdruck für weibliche, männliche oder sonstig geschlechtliche Personen zu verwenden.  

 

Ob Frau oder Mann - alle sind Menschen mit gleichem Anspruch aus dem Artikel 1 unseres Grundgesetzes: Die Würde des Menschen ist unantastbar.

Das umfasst Frauen, Männer, Kinder und gleichermaßen zwischengeschlechtliche Menschen.

Da braucht es keine Kämpfe um die "einzig richtige" Bezeichnung, alle sind Menschen mit gleichem Anspruch auf respektvolle Behandlung.

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