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Haben sich kleine Probleme einmal so weit entwickelt, dass wir von einem richtigen Konflikt reden, ist nötig:

Konflikt-Moderation


Kommt es innerhalb des ICN trotz Schulung zu einem eskalierenden Konflikt oder sind ICN-Partner von einem externen Konflikt betroffen, wird seitens ICN moderierend eingegriffen.

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imageNicht weil dieses Thema rein akademisch interessiert, sondern weil viele "dummerweise" ganz persönlich mitten in Konflikten stecken; im privaten, beruflichen oder geschäftlichen Umfeld.
Falls auch Sie alleine nicht weiter kommen ... [image»»image]

  • Zu dem (möglicherweise harmlosen) Ausgangs-Streitpunkt sind im Laufe des Konfliktes zunehmend sich gegenseitig verstärkende Streitpunkte hinzugekommen.
    Extrembeispiele: Nord-Irland-Konflikt; Verhältnis Israel zu Palästinenser; oder auch ein streitendes Ehepaar im fortgeschrittenen Stadium.

  • Die objektive Wahrnehmungsmöglichkeit leidet (oder ist unmöglich) durch eine emotional dominierte Sicht der Dinge.

  • Vergeltung ist das Streben - und nicht die Suche nach gerechtem Ausgleich.
    FOLGE: Weitere Eskalation des Konfliktes.

  • Aus eigener Kraft schaffen es die Kontrahenten meist nicht, "Friedensgespräche" zu beginnen.


Aufgabe der Konflikt-Moderation ist :
Objektive Sachprobleme und objektiv vorhandene persönliche Probleme, Beziehungen oder Animositäten erfassen. Denn gerade die emotionale Seite oder persönliche Prinzipien sind es, die einer materiell simplen Lösung anfangs im Wege stehen.

Zur Durchführung der Konflikt-Moderation ist neben sozialen Fähigkeiten eine Methoden-Kompetenz zur erfolgreichen Konfliktbeeinflussung erforderlich. Analysieren reicht nicht, das ist nur ein 1. Schritt - Intervenieren ist erforderlich.

Ziel der Konflikt-Moderation ist:

  • Als Erstes den einvernehmlichen Willen zu friedlicher Einigung herstellen. Ggf. erfordert dies durchaus, vor Augen zu führen, welche schmerzhaften Folgen eine Streit-Eskalation zur Folge hat. Hingegen, wie angenehm das Ende des Konflikts sein wird.

  • Um im zweiten Schritt eine Einigung in der Sache zu erzielen, welche von keiner Seite als aufgedrängt empfunden wird; sondern wo jede Partei ihre eigenen Interessen fair berücksichtigt sieht.
    Eine Interessenlage kann durchaus auch sein, einen unvermeidlichen Schaden zumindest zu minimieren.

Patent-Rezepte gibt es nicht !
Was als richtig, als wünschenswert oder realisierbar empfunden wird - und auch objektiv realisierbar ist, diese Rahmenbedingungen können sich von einem Augenblick zum nächsten verändern.

Gerade die Veränderung ist Teil der Konflikt-Moderation.
Es gibt viele scheinbar ausweglose strittige Situationen. Da müssen sich erst Erwartungshorizonte und reale Handlungen verändern, um zu einer Lösung zu gelangen.