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CO2 und die Klimaveränderung

Was verstehen wir unter Klima? Klima ist ein Sammelbegriff für den mittleren Zustand des Wetters, gemittelt über etwa 30 Jahre. Elemente des Klimas sind Temperatur der Luft, Niederschlag, Luftfeuchtigkeit, Wind, Bewölkung, Nebel, Verdunstung, Strahlungshaushalt.

Die Erde hat sich in ihrer Geschichte schon mehrfach erwärmt und wieder abgekühlt. Jedoch sind sich die Wissenschaftler einig das die Erwärmung die in den letzten 50 Jahren stattgefunden hat kein natürliches Phänomen ist, sondern vom Menschen verursacht wurde. Nur noch wenige Experten sind der Meinung das der Mensch nichts mit dieser Erwärmung zu tun hätte, trotz der vielen Studien die dies inzwischen belegen können, wollen sie nicht einlenken.

Täglich werden neue Studien von den verschiedensten Universitäten und Forschungs- Instituten weltweit veröffentlicht die die Auswirkungen die eine Zunahme des CO2 Gehaltes der Luft mit sich bringen werden beschreiben. Diese reichen von Hitzewellen die viele Todesopfer auch in Europa fordern (die drei heißesten Jahre die seit Beginn der Temperaturmessung festgestellt wurden liegen in den letzten sieben Jahren, das Tempo der Erwärmung liegt inzwischen bei 0,2°C pro Dekade), über verheerende Wirbelstürme die sich häufen werden (in den letzten vier Jahrzehnten ist die Häufigkeit von Naturkatastrophen um das dreifache gestiegen, die wirtschaftlichen Verluste liegen nun bei fast 9 Milliarden Euro jährlich) bis hin zu den Eismassen von Grönland deren Abschmelzung den Golfstrom zum Erliegen bringen werden und den Meeresspiegel um bis zu sieben Meter anheben.

Doch noch immer werden die fossilen Energieträger weiter verfeuert, das führt zu einem durchschnittlichen Anstieg der atmosphärischen Kohlendioxid-Konzentration von 1,1 ppm pro Jahr. In den Jahren 2002 und 2003 nahm der Kohlendioxid-Gehalt jeweils sprunghaft zu, zunächst um 2,1, danach sogar um über 2,5 ppm. Dies kann mit Umweltkatastrophen wie großen Flächenbränden zusammenhängen, aber auch daran wie immer mehr Wissenschaftler annehmen, das sogenannte Kohlenstoff-Senken - die Wälder und Meere - langsam voll laufen und den Kohlenstoff nicht mehr in dem Maß aufnehmen können wie er in die Luft gelangt. Die Sättigung der Kohlenstoff-Senken wird nicht von heute auf morgen geschehen, es ist ein schleichender Prozess dessen Ende sich noch nicht genau vorhersagen lässt, dass aber absehbar ist. Spätestens dann steht zu befürchten, dass sich der Treibhauseffekt verselbständigt und es zu einer "positiven Rückkopplung" im Klimasystem kommt: Immer mehr Kohlendioxid in der Außenluft lässt die Temperaturen weiter steigen, Bäume und Böden geben unter wachsendem Hitzestress ihren zusätzlich gebundenen Kohlenstoff in Form von CO2 wieder frei, was wiederum den Treibhauseffekt forciert - eine Hitzespirale setzt ein.